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 Tour 2: Südlich des Issyl-Kul ( MAP )  

 

Mike on the top of the mountain4.8.

Wichtige Voraussetzungen für diese Tour sind erfüllt: Der Aufenthalt ist amtlich bestätigt, wir haben von einem Schweizer eine Karte - und last but not least: Die Tour geht ohne Permit über einen doch nicht allzu schweren, da ausgebauten Pass. Wir waren von einem Beamten aus einem staatlichen Büro reichlich desinformiert rausgegangen.

Also erst mal zum Busbahnhof; aber wo sind die Busse? Wir werden erst mal von Taxifahrern angebaggert; doch Micha findet die Busse und es kostet für über 100km doch nicht mehr als 1$ pro Person.

Wir sitzen hinten und der ca. 40 Jahre alte Bus hat wohl auch keine Federung mehr. Aber es kommt noch besser: Auf einem Busbahnhof kommt es kurz vor dem Anhalten zu einem Mords Knall. Der ohnehin schlechte Reifen wird durch einen anderen Slick-Reifen ersetzt.

Abgesetzt werden wir direkt am Fluss. Nach einer kleinen Prüfung des Salzgehaltes des Issyl-Kul geht es los endlos den Fluss entlang. Ein unfreundlicher Alter hätte uns ja auch gegen Dollars mit hinaufgenommen!

Am Ende des Tages bekommen wir noch eine freundliche Einladung in eine Jurte. Die jüngste Schwiegertochter ist der Sklave der Teezeremonie und muss immer die halbvollen Tassen ausschenken. Dann geht's ab ins Heu.

 

5.8.

Am morgen gibt es Fotosession mit einer Unmenge kleiner Truthähnen. Nach einem prima Brot und Ayran geht es Richtung Pass auf der jetzt ausgebauten Straße. Es ist heiß geworden. Zum Glück gibt es immer kühle Bäche zum Erfrischen. Abends werden noch mal die Schlafsäcke getestet und es gibt prima Ritzibitzi aus der Tüte.

 

6.8

Über den Pass geht es leicht und ich gönne mir eine der guten kirgisischen Zigaretten. Micha zieht es schon Richtung Jurte, wo  er nicht gerade das bekommt, was erliebt: Kumys. Dann kommen wir doch nicht sehr weit. Bei schlechtem Wetter sich im Fluss noch nasse Füße holen?

 

 

7.8.

An einer breiteren Stelle geht es doch ganz gut rüber. Und nun weiter bergauf zum Pass wo Micha die Gelegenheit nutzt einen eigenen Passweg zu erschließen. Viel Schotter und mehr Höhenmeter. Auf dem Plateau angekommen, bin ich doch froh, dass es jetzt vernünftig flach weitergeht.

 

8.8. Ein Sonntag, aber das werden wir noch merken. Heute keine rechte Lust zum Marschieren, da kommen Jurten ganz recht. Etwas weiter über den Fluss scheinen sich die Leute versammelt zu haben. Einige vom Vodka lustige Gesellen begrüßen uns. Würdig auch der alte Herr im Zelt.